Freilingen

Freilingen

Freilingen entstand hauptsächlich aus einzelnen Höfen, Weilern und Vogteien, die sich erst sehr viel später zu einem kleinen Dorf entwickelten. Schriftlich wird Freilingen das erste mal 1034 als „Vriligoim“ erwähnt.
Freilingen gehörte im Mittelalter zum Bann Maxsain, einer Herrschaft der Grafen Sayn. Später wurde dieser Bann geteilt. Freilingen gehörte ab dieser Zeit zur Grafschaft Wied.

Besondere Bedeutung erhielt der Ort durch die Hohe Straße, eine alte Heer- und Handelsstraße, die von Köln nach Frankfurt führt (heute B8).
Bereits seit 1616 ging von der fürstlichen Thurn- und Taxis- Station die Post ab. Freilingen mit seiner Posthalterei war über Jahrhunderte eine wichtige Station für Pferdewechsel, Personenversorgung und Übernachtung.

Der Postweiher, einer der sieben Seen der „Westerwälder Seenplatte“, erinnert
heute noch mit seinem Namen an vergangene Zeiten. Durch seine günstige Verkehrslage und seine schöne Umgebung ist er ein beliebter Erholungsort.